Gesprächskreis Suizidassistenz

Seit 2025 trifft sich drei- bis viermal im Jahr ein interprofessioneller Gesprächskreis, um sich über Aspekte zum Thema assistierter Suizid auszutauschen. Wir laden jeweils Dozenten für einen Impulsvortrag ein und diskutieren anschließend. Interessierte Mitmenschen zum Mitdiskutieren sind immer herzlich willkommen! Für weitere Informationen schreiben Sie mir gern an: kontakt@aesam.de

Wir haben bisher eingeladen:

Prof. Dr. Fred Salomon

Herr Prof. Dr. Salomon ist evangelischer Theologe, hat nach dem Abschluss dann Humanmedizin studiert, ist Anästhesist geworden und war bis 2013 Chefarzt am Klinikum Lippe Lemgo. 

Neben multiplen anderen Ausbildungen hat er 2014 die Ausbildung zum Berater, Koordinator und Trainer für Ethikberatung im Gesundheitswesen gemacht. 

2016 hat er dann die Mobile Ethikberatung in Lippe MELIP gegründet. Diese führt auch Ethikberatungen bei Wünschen zum assistierten Suizid durch: 

MELIP

Marinou Arends

Marinou Arends war vor ihrer Pensionierung als Seniorenärztin in den Niederlanden tätig. 

Sie wurde in einem Fall von Sterbehilfe des Mordes angeklagt, aber letztendlich freigesprochen und erhielt am 26.4.2021 sogar eine Königliche Auszeichnung für die Entwicklung der Seniorenmedizin und insbesondere ihren Beitrag zur Rechtssicherheit der Sterbehilfe bei Demenz. 

Sie hat ihre Erfahrungen in einem Buch verarbeitet: 

„Angeklagt wegen Sterbehilfe“

Dr. Matthias Thöns

Dr. Matthias Thöns ist Anästhesist und Palliativmediziner und in Witten in eigener Praxis niedergelassen. 

Er unterstützt in seiner Arbeit auch Menschen mit Sterbewunsch am Ende ihres Lebens. 

Im Inernet unter der-schlafdoktor.de

 

Klaus Neander

Klaus Neander ist zertifizierter Mediator. 

Er hat sich in seiner Praxis auf die Mediation von Familien spezialisiert, die sich mit assistiertem Suizid auseinandersetzen und promoviert aktuell zu diesem Thema. 

Zur Internetseite von Klaus Neander geht es hier.  



 

Dr. Laura Hofmann

Frau Dr. Hofmann ist klinische Psychologin und seit 2018 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der MSB Medical School Berlin tätig, dort leitet sie die Spezialambulanz für Suizidprävention. 

Ihr Tätigkeitsschwerpunkt ist die Beratung von Angehörigen im Umfeld von assistiertem Suizid. 

Hier geht's zur Medical School Berlin

Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Gutmann, M.A.

Herr Prof. Gutmann hat den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Rechtsphilosophie und Medizinrecht an der Uni Münster inne. 

Er hat  ein Gutachten „Der rechtliche Rahmen für den Umgang mit Wünschen nach assistiertem Suizid in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel“ erarbeitet, und ist zu folgendem Schluss gekommen:

 „…Beide Überlegungen führen zu dem Doppel-Grundsatz, 

(a) dass zwar einerseits niemand, auch nicht die Institution Bethel oder ihre Mitarbeitenden, dazu verpflichtet sein kann, selbst aktiv Suizidhilfe zu leisten, 

(b) dass die Institution Bethel als Trägerin von Kliniken, Hospizen, Heimen und anderen Einrichtungen im Rahmen der dort begründeten zivilrechtlichen Rechtsverhältnisse ihren Klientinnen und Klienten den Zugang zu assistiertem Suizid durch Dritte, die bereit sind, hierzu rechtmäßige Hilfe zu leisten, aber nicht faktisch verunmöglichen darf.“ 

Mehr über Prof. Gutmann finden sie hier.

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